Auszubildende mit Deutsch als Zweitsprache

Erfolgreich in der Ausbildung durch berufsbezogene Sprachförderung

Von 2015 bis 2016 hat die IHK-Akademie Koblenz in Kooperation mit der Universität Koblenz-Landau eine Pilotstudie zum Thema „Auszubildende mit Deutsch als Zweitsprache“ durchgeführt.

Im Rahmen dieser Pilotstudie wurde untersucht, welche spezifischen sprachlichen Probleme bei Auszubildenden vorliegen, die Deutsch als Zweitsprache erlernt haben, und wie sich diese in der Praxis, sprich im Betrieb, auswirken. Ferner galt es basierend auf diesen Erkenntnissen Unterstützungsmaßnahmen für diese Zielgruppe zu entwickeln.

Eine berufsbezogene Sprachförderung der Auszubildenden stellt das Herzstück der Studie dar. Berufsbezogener Förderunterricht bedeutet, dass die Förderung am jeweiligen Berufsbild ansetzt und mit entsprechenden fachlichen Inhalten gearbeitet wird. Auf diese Weise verbessern sich nicht nur die Sprachkompetenzen der Teilnehmenden, auch Ausbildungsinhalte werden wiederholt und gefestigt.

In den meisten Berufen sind eine gute mündliche Kommunikation sowie die Fähigkeit zur schriftlichen Ausformulierung von Inhalten von enormer Bedeutung – oftmals eine Hürde für Auszubildende, deren Muttersprache nicht Deutsch ist. Hier setzt die berufsbezogene Sprachförderung an und hilft den Teilnehmenden ihre mündlichen wie auch schriftlichen Sprachkompetenzen auszubauen und zu verbessern.

Die Pilotstudie finden Sie unter: Weißhaar, J. (2017): "Fachsprachliche Probleme und Sprachfördermaßnahmen bei Auszubildenden mit Deutsch als Zweitsprache“

Die berufsbezogene Förderung wird auch nach der Pilotphase weitergeführt. 

Informationen über die aktuelle Förderangebote:

FUNK-Azubi
Berufssprachliche Bildung für Auszubildende mit Flucht- oder Migrationshintergrund
Universität Koblenz-Landau, Campus Koblenz
Institut für Germanistik/Forschungsstelle Wissenstransfer


Ansprechpartnerin:

Dr. Iris Meinen
0261-287 2871
funk-azubi@uni-koblenz.de