05.04.2018

Existenzbedrohende Gefahren bekämpfen: Brandschutzbeauftragte ausbilden!

Ein Brand im Unternehmen – leider jederzeit möglich! Und immer eine echte Existenzbedrohung: Kommt es zu einem Brand, sind die nicht ersetzbaren Verluste erheblich, seien es solche an Leben und Gesundheit, seien es die Einbuße an Produktivität. Kunden orientieren sich bei Produktions- oder Lieferausfällen schnell bei Mitbewerbern, kommen auch später nicht zurück.

Ein vom Arbeitgeber eingesetzter Brandschutzbeauftragter koordiniert die Maßnahmen gegen diese Bedrohung: Er ist im Rahmen der ihm übertragenden Pflichten für den Brandschutz verantwortlich. Dazu muss der Brandschutzbeauftragte persönlich und fachlich in die  Lage versetzt werden, den Brandschutz in „seinem“ Betrieb durchzuführen. Der Brandschutzbeauftragte soll Gefahren erkennen, beurteilen und dafür sorgen, dass sie beseitigt und Schäden gering gehalten werden.
Der Brandschutzbeauftragte ist verantwortlich für das Aufstellen der Brandschutzordnung, die Feuerwehrpläne, sowie für die Organisation und Überwachung der Brandschutzkontrollen im Betrieb. Er überwacht die Beseitigung von brandschutztechnischen Mängeln und legt Ersatzmaßnamen bei Ausfall von Brandschutzeinrichtungen fest. Er berät bei Planung von Neu- und Umbauten und ist verantwortlich für den Kontakt zur Feuerwehr. Seine Tätigkeit ist vom Arbeitgeber laufend zu überwachen.

Der Lehrgang beruht auf den aktuellen gesetzlichen Bestimmungen sowie den europäischen Richtlinien. Er entspricht den UVV, der Arbeitsstättenverordnung und dem § 10 des Arbeitsschutzgesetzes.

Der nächste Lehrgang findet ab dem 04.06.2018 statt.

Weitere Informationen erhalten Sie von Yvonne Busch, 02631 353952, busch@ihk-akademie-koblenz.de.